Das war der Familientag 2018

Wie jedes Jahr, lautet eine der spannenden Fragen im Vorfeld des Familientages: Wie wird eigentlich das Wetter ? Und in diesem Jahr hatte diese Frage noch eine besondere Brisanz, denn es war unklar, ob die angekündigten, lokalen Unwetter Wilgersdorf erreichen oder vorbeiziehen würden. Um es vorweg zu nehmen: Während Betzdorf oder auch der Freudenberger Raum überflutet bzw. mit Hagelschauern überzogen wurden, durften wir unser Fest bei schönem Wetter feiern. Danke, Herr !
Und so starteten wir den Tag mit der „Anreise“ zur Bildungsstätte. Die Kinder der Sonntagsschule durften dabei wieder mit dem Planwagen von Bauer Pistor mitfahren. Um 10 h ging es dann nach der Begrüßung „offiziell“ mit der Andacht von Thomas Gockele, Jugendreferent im Evangelischen Kirchenkreis Siegen, los. Umrahmt wurde die Andacht von Liedern der Sonntagsschulkinder und der Begleitung durch den Posaunenchor.
Die Andacht von Thomas Gockele stand unter dem Thema „Angenommen“. Er berichtete dabei zum Einstieg von eigenen Unzulänglichkeiten, z.B. dass er immer mal wieder peinlicherweise Dinge vergisst, dass er bei anderen auch schon mal nicht richtig zuhört oder dass er ziemlich unsportlich sei… Solche oder auch ganz andere „Fehler“ werden sicherlich auch viele bei sich entdecken. Und trotzdem gebraucht Jesus genau solche Menschen, um sein Reich zu bauen. Die Bibel ist voll mit Geschichten solcher „Antihelden“. Als großes Beispiel nennt er die Auswahl der Jünger. Denn was qualifizierte sie eigentlich für solch eine herausforderende Aufgaben ? Sie waren entweder einfache Leute wie Fischer, verachtete Zöllner oder gar Widerstandskämpfer in Israel. Sie alle wären bei einer Auswahl durch eine mit der Suche nach Führungskräften beauftragten Personalfirma sicherlich krachend gescheitert. Wahrscheinlich wäre auf Grund der eigenen Persönlichkeit, der einzige, der dort Chancen gehabt hätte, Judas Iskariot gewesen, der Jesus nachher verriet.
Aber Jesus schaut nicht darauf, was nach unseren irdischen Maßstäben gut oder erfolgreich sein könnte, nein, er beauftragt genau die scheinbar ungeeigneten Menschen. So war es auch bei König David. Samuel hatte den Auftrag einen der Söhne Isai´s zum neuen König zu salben, aber bei keinem sagte Gott, dass dies sein auserwählter König sei. Bis dann der jüngste und kleinste Bruder von der Weide geholt wurde, wo er die Schafe hüten musste. Und genau diesen hatte Gott sich erwählt, denn er sieht nicht auf das, was der Mensch sieht (was vor Augen ist), sondern Gott sieht das Herz an ! Seine Liebe ist bedingungslos ! Und so ist auch der Text der diesjährigen Losung aus der Offenbarung zu verstehen: „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben, von der Quelle des lebendigen Wasser umsonst“.

Nach der Andacht war dann wieder Zeit für Sport, Spaß, Spannung und Begegnung. In der Halle wurden die neuen „Bubble-Balls“ der Bidlungsstätte ausprobiert – eine schweißtreibende Angelegenheit. Wer es nicht selbst probiert hat oder sich darunter nichts vorstellen kann: einfach die eingestellten Bilder noch einmal anschauen.
In der Halle konnte zudem unter Anleitung an der Kletterwand geübt werden. Darüber hinaus hatte sich die Sonntagsschule wieder viele tolle Spiele für die Kids einfallen lassen. Auch da lohnt sich ein Blick in das Bilderarchiv.
Pünktlich um 12.00 Uhr gab es die herzhafte Erbsensuppe, die es wiederum auch ohne Fleisch gab. Anschließend gab es die Möglichkeit zu neuen Aktivitäten: eine Wanderung mit Adolf Schmelzer, Gestaltung von Steinen, Wikinger-Schach, Fußball, Volleyball oder auch das Harry-Potter-Spiel „Quidditsch““, das von der Jungen-Jungschar vorbereitet worden war. Wer Lust zu gar nichts von all dem hatte, konnte sich hier und da unterhalten oder einfach auch nur dem bunten Treiben zusehen.
Beim Kuchenbuffet war mal wieder ein Kuchen leckerer als der andere und das schwierigste war sicherlich eine Auswahl zu treffen. Herzlichen Dank noch einmal an die Kuchenbäcker!
Mit einem herzlichen Dankeschön an alle Mitarbeiter des Familientages und an Gott, und mit einem Segenswort wurde der Familientag offiziell beendet. So manche blieben aber noch eine Weile auf der Wiese beisammen.
Wir sind unserem Herrn dankbar für die Bewahrung, für die gute Versorgung, die guten Begegnungen, das gegenseitige Kennenlernen hier und da und das gute Miteinander, ohne auf Herkunft, Familie oder Sippe zu schauen. Wir freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr!

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